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WordPress Performance

Bemerken Sie, dass Ihre WordPress-Website langsam ist? In dieser Anleitung zeige ich Ihnen die effektivsten Methoden, um die WordPress Performance zu steigern und sowohl den PageSpeed als auch die Web Vitals zu optimieren.

Drei wesentliche Gründe, warum Sie Ihre Ladezeiten verbessern sollten:

  1. Verbesserung der Nutzererfahrung und Steigerung der Conversion-Rate: Die Schnelligkeit Ihrer Website ist ein kritischer Faktor, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Kurze Ladezeiten sind entscheidend, um die Conversion-Rate Ihrer Website zu steigern, ganz zu schweigen von den inhaltlichen Anpassungen. Als Beispiel: Es wurde festgestellt, dass bei Amazon jede Verkürzung der Ladezeit um 100 Millisekunden zu einem Umsatzwachstum von einem Prozent führt.
  2. Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks Ihrer Website: Eine effiziente Website trägt zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei, da weniger Daten verarbeitet werden müssen. Mit dem Tool Website Carbon können Sie den ökologischen Fußabdruck Ihrer Website überprüfen.
  3. Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO): Obwohl die direkten Auswirkungen von schnelleren Ladezeiten auf das SEO-Ranking nicht eindeutig sind, betont Google die Bedeutung schneller Websites und berücksichtigt die Ladezeiten als Teil der „Core Web Vitals“ in der Search Console. Ohne die Optimierung der Ladezeiten wäre eine umfassende Suchmaschinenoptimierung nicht komplett.

Um die Performance Ihres WordPress-Projekts zu optimieren, finden Sie hier zusammengefasst bewährte Tipps zur Verbesserung von Ladezeiten und PageSpeed, basierend auf meiner zehnjährigen Erfahrung mit regelmäßigen Aktualisierungen alle sechs Monate.

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Performance-Tests für Ihre Website

Eine optimale Ladezeit für Ihre Website beträgt weniger als 3 Sekunden, idealerweise unter 2 Sekunden, mit einem PageSpeed-Score von über 90% für Desktop- und Mobilgeräte. Beginnen Sie die Überprüfung mit Google PageSpeed Insights, beginnend bei Ihrer Startseite und erweitern Sie die Prüfung auf die Hauptunterseiten.

Beurteilung des PageSpeed-Scores:

  • Unter 50: Dringender Handlungsbedarf
  • 50-89: Verbesserungswürdig, insbesondere für mobile B2C-Websites
  • Über 90: Zielwert für alle Website-Typen

Google nutzt Live-Tests und Lighthouse Audits zur Bewertung der “Web Vitals”, die seit April 2021 offiziell Teil der SEO-Rankingfaktoren sind.

Diese umfassen:

  • Largest Contentful Paint (LCP): Sollte innerhalb von 2,5 Sekunden erfolgen.
  • First Input Delay (FID): Weniger als 0,1 Sekunden für eine schnelle Interaktivität.
  • Cumulative Layout Shift (CLS): Wert unter 0,1 für visuelle Stabilität.

Diese Web Vitals können Sie direkt in den Entwickler-Tools Ihres Browsers überprüfen. Zusätzlich empfiehlt es sich, mit WebPageTest die genaue Ladezeit an verschiedenen Standorten zu ermitteln, um sicherzustellen, dass Ihre Website weltweit effizient lädt.

Grundlegende Optimierungsprinzipien

Eine überladene Website, vollgepackt mit Medien, Plugins und Widgets, neigt dazu, langsamer zu sein. Ein komplexes Webdesign kann ebenfalls die Ladegeschwindigkeit beeinträchtigen, da Browser und Suchmaschinen mehr Zeit zum Rendern benötigen, was wiederum die Benutzerfreundlichkeit und SEO beeinträchtigt. Daher ist es wichtig, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und nur unverzichtbare Inhalte und Medien zu verwenden.

Optimierungsstrategien

  • Regelmäßige Messung: Überprüfen Sie die Ladezeiten Ihrer Website für verschiedene Vorlagen (wie Startseite, Produktseite, Blogbeitrag) zu den Stoßzeiten, basierend auf Ihrer Webstatistik.
  • Kontinuierliche Überprüfung: Führen Sie nach jeder Optimierung eine Geschwindigkeitsmessung durch und überprüfen Sie Ihre Website im Inkognito-Modus auf etwaige visuelle Probleme.
  • Häufigkeit der Tests: Wiederholen Sie die Geschwindigkeitstests Ihrer Website alle drei bis sechs Monate, um kontinuierliche Verbesserungen zu gewährleisten.

Optimierung von Bildern

  • Bildformate und -qualität: Verwenden Sie für farbenreiche Bilder JPG- oder WebP-Formate mit reduzierter Qualität (60-80%). Für Grafiken mit weniger Farben sind PNG-, GIF- oder SVG-Formate geeignet, wobei die Farbanzahl beim Speichern für das Web minimiert werden sollte.
  • Bildgröße: Laden Sie Bilder in angemessener Auflösung hoch, idealerweise nicht größer als 1920 x 1080 Pixel.
  • SVG-Unterstützung: Für die Einbindung von SVG-Dateien ist eine Codeanpassung in Ihrer functions.php-Datei oder ein dediziertes SVG-Plugin erforderlich.
  • Bildkomprimierung: Nutzen Sie Tools wie TinyPNG für die manuelle Komprimierung von JPG- und PNG-Dateien vor dem Hochladen oder das TinyPNG-WordPress-Plugin für eine automatische Komprimierung beim Upload. Für eine noch effektivere Komprimierung können Bilder über ein FTP-Programm heruntergeladen, komprimiert und dann erneut hochgeladen werden. Eine Alternative zu TinyPNG ist Compressor.io, das auch SVG-Dateien komprimieren kann.

Indem Sie diese Optimierungsschritte umsetzen, können Sie die Performance Ihrer WordPress-Website effektiv steigern und gleichzeitig eine benutzerfreundliche und SEO-optimierte Webpräsenz gewährleisten.

Plugins: Weniger ist mehr

Überlegen Sie genau, welche Plugins wirklich notwendig sind. Oft können mehrere Funktionen durch ein einziges, umfassenderes Plugin oder durch eine direkte Integration ins Theme erfüllt werden, anstatt zahlreiche Einzelplugins zu verwenden. Dies kann die Performance Ihrer Website erheblich verbessern.

Für neue WordPress-Projekte oder bei der Bereitschaft, bestehende Websites zu überarbeiten, ist der Einsatz des Gutenberg-Block-Editors empfehlenswert. Dieser Standard-Editor von WordPress ist in der Regel schneller als andere Page Builder wie WP Bakery Visual Composer oder Elementor.

Slider: Ein kritischer Blick

Slider, insbesondere solche wie Slider Revolution, können problematisch sein. Sie sind oft langsam und die in nicht sichtbaren Slides verborgenen Bilder können unnötig Ladezeit in Anspruch nehmen. Tatsächlich nutzen nur wenige Besucher die Möglichkeit, alle Slides anzusehen. Google empfiehlt in seinem UX Playbook, Slider mit Bedacht einzusetzen und auf Funktionen wie Autoplay zu verzichten.

Bei einer Analyse der Website bachelorprint.de wurde festgestellt, dass der Slider Revolution 2,3 der insgesamt 3,3 Sekunden Ladezeit in Anspruch nimmt.

Alternative zu Slidern

Anstatt auf traditionelle Slider zu setzen, sollten Sie eigene Animationen oder Videos erwägen. HTML5- und GIF-Animationen, erstellt mit Tools wie Animatron, können effektiv sein und sollten so konfiguriert werden, dass sie nur geladen werden, wenn sie in den sichtbaren Bereich des Benutzers scrollen. Diese Empfehlung gilt auch für eingebettete YouTube-Inhalte.

Durch die Umsetzung dieser Tipps können Sie die Performance Ihrer WordPress-Website optimieren, ohne dabei auf ansprechendes Design und nützliche Funktionen verzichten zu müssen.

Um die Performance Ihrer WordPress-Website zu steigern, ist das effektive Management von Server- und Browser-Cache entscheidend. Dieser Zwischenspeicher sorgt dafür, dass wichtige Dateien sofort verfügbar sind, was die Ladezeit Ihrer Website erheblich verkürzt.

WordPress Cache Strategien

  • Grundlegende Cache-Nutzung: Aktivieren Sie Caching, um die Ladezeiten zu verringern. Durch Caching werden wichtige Dateien gespeichert, sodass das Content-Management-System nicht jedes Mal alle Dateien neu laden muss.
  • Überprüfung nach Anpassungen: Testen Sie Ihre Website nach jeder Cache-Einstellung in einem Inkognito-Fenster Ihres Browsers und leeren Sie Ihren Browser-Cache, um sicherzustellen, dass die Anzeige korrekt ist.

Cacheing-Plugins

  • WP Rocket: Ein Premium-Plugin, bekannt für seine Leistungsstärke und Benutzerfreundlichkeit.
  • Alternativen: WP Fastest Cache und W3 Total Cache sind kostenlose Alternativen, obwohl sie in der Regel langsamer sein können. WP Fastest Cache ist nicht für Multisite-Systeme geeignet, während W3 Total Cache komplexer, aber sehr leistungsstark ist.

Weitere Tipps

  • Separater Cache für Desktop und Mobilgeräte: Aufgrund unterschiedlicher Styles auf verschiedenen Geräten ist es sinnvoll, separate Cache-Versionen zu verwenden.
  • Cache-Lebensdauer: Standardmäßig empfiehlt WP Rocket eine Cache-Lebensdauer von 10 Stunden. Passen Sie diese Zeitspanne an Ihre Bedürfnisse an, besonders wenn Sie häufig neue Inhalte veröffentlichen.
  • Optimierung von Dateien und Medien: Testen Sie jede Optimierungsoption für CSS und JavaScript einzeln, um Fehler zu identifizieren und zu beheben. Nutzen Sie LazyLoading für Bilder und Videos, damit diese nur geladen werden, wenn sie im sichtbaren Bereich des Browsers erscheinen.

Durch die Anwendung dieser Cacheing-Techniken können Sie die Ladezeiten Ihrer WordPress-Website deutlich verbessern, was zu einer besseren Benutzererfahrung und einer höheren SEO-Effizienz führt.

Fazit zur WordPress Performance Optimierung

Die Optimierung der WordPress-Performance ist ein entscheidender Faktor für eine verbesserte Benutzererfahrung und Suchmaschinenoptimierung. Durch effektives Cacheing, bewussten Einsatz von Plugins und Medien sowie regelmäßige Überprüfungen der Website-Geschwindigkeit lassen sich Ladezeiten signifikant reduzieren. Dies führt nicht nur zu einer schnelleren Website, sondern verbessert auch die Nutzerinteraktion und trägt zur Steigerung des organischen Traffics bei. Die kontinuierliche Pflege und Anpassung der Performance-Strategien ist dabei essentiell, um die Website aktuell und effizient zu halten.

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